
Aufbau von prozessorientierten QM-Systemen
Unsere prozessorientierte Projektvorgehensweise ist seit Jahren bewährt und orientiert sich an der tatsächlichen Wertschöpfungskette (Geschäftsprozesse) des Unternehmens und nicht, wie häufig umgesetzt, an der Struktur von gängigen Normen (z.B. ISO 9001:2000). In Kombination mit der Einbindung der Führungskräfte und Mitarbeiter eröffnet dies zusätzliche Rationalisierungs- und Verbesserungspotenziale.
Die wichtigsten Vorteile dieser Vorgehensweise bei der Einführung:
- hohe Akzeptanz der Mitarbeiter
- starke Ausrichtung auf eine Prozessverbesserung und -optimierung (interner Nutzen)
- minimale Dokumentation, die falls gewünscht, auch HTML-basiert zur Verfügung steht
Die Umsetzung des Projektes erfolgt in drei Phasen, die wie folgt kurz beschrieben werden kann
Phase 1 - Einführungsworkshop und Erarbeitung der Projektgrundlagen
Vermittlung von Grundlagen in einem Workshop:
- Der Qualitätsbegriff im Wandel
- Auslegung und Umsetzung der Normenreihe ISO 9000:2000 ff. prozessorientiert für die Branche
- Aufbau der prozessorientierten QM-Dokumentation (QMH, Prozessbeschreibungen, div. Anweisungen)
- Prozessmanagementgrundlagen mit Schlüsselmerkmalen eines Prozesses (z. B. Aufgaben von Prozessverantwortlichen)
- Erarbeitung einer unternehmensspezifischen Prozesslandkarte mit Festlegung der Prozessverantwortlichen und Projektplan
Ergebnis: Prozesslandkarte mit Prozessliste, die Termine und Verantwortlichkeiten enthält
Phase 2 - Prozessoptimierung – kontinuierliche Verbesserung der Organisation
In Workshops wird anhand der Prozesslandkarte mit den Prozessbeteiligten der Ist-Zustand aufgenommen und falls erforderlich, ein Soll-Zustand definiert.
- Es werden Maßnahmen generiert sowie Alternativen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt
- Bestehende Dokumente werden integtriert bzw. zusätzlich erarbeitet.
- Es wird sichergestellt, dass externe Anforderungen (z. B. DIN EN ISO 9001:2000) sowie branchenspezifische Vorgaben integriert werden
Ergebnis: definierte Maßnahmen zur Verbesserung der internen Abläufe sowie gelebte Prozesse
Phase 3 - Auditieren von erstellten Prozessen
- Hilfestellung bei der prozessorientierten Auditplanung
- Durchführung der Audits vor Ort
- Zusammenfassung der Auditergebnisse
- Vorbereitung der Mitarbeiter auf die Zertifizierung